In Berlin leben ungefähr 1700 Indonesierinnen und Indonesier. Es gibt fünf christliche indonesische Gemeinden. Die meisten Gottesdienstbesucher und Mitglieder der Gemeinde sind sowohl indonesische Studierenden als auch Erwachsene und Kinder, die in Berlin wegen ihres Berufs oder Familien leben. Die Mehrheit ist aufgrund ihres Studiums nach Deutschland gekommen. Fast alle Gemeinde habe direkten und indirekten Kontakten mit ihrer Hauptgemeinde in Indonesien. Einige Gemeinden laden manchmal Gastpredigerinnen und -prediger aus Indonesien ein. Vier Gemeinden sind protestantisch-freikirchlich und eine Gemeinde katholisch. In Indonesien liegt der Christinnen und Christen bei ca. 9%. Die meisten gehören einer protestantischen Konfession an.

Die Gottesdienstsprache ist bei allen Gemeinden indonesisch. Bei Bedarf wird eine deutsche Übersetzung angeboten. In verschiedenen Bereichen bestehen Kontakte in Herkunftsland Indonesien, zum Beispiel durch Entwicklungspolitisches Engagement, sozial diakonische & missionarische Projekte. Eine Gemeinde unterstützt die Gründung einer neuen Gemeinde in Indonesien finanziell, andere sammeln Spenden für die Opfer von Naturkatastrophen oder unterstützen soziale Projekte für Straßen-und Waisenkindern.

Auch in Berlin engagieren sich die Gemeinden durch ehrenamtliches Engagement im Altenheim und Flüchtlingsunterkunft und andere sozialdiakonische Projekte. Zu deutschen Gemeinde in Berlin bestehen ebenfalls einige Kontakte. Sie feiern gemeinsame ökumenische Gottesdienste, nehmen an den Putzeinsätzen in der gastgebenden Gemeinde teil, Essen und Feiern zusammen.

Weiter Informationen zur Situation in Indonesien: Länderberichte : Religionsfreiheit Indonesien ; Missio, Aachen, Heft 18, 2013.

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